Der neue Suzuki Swift
Zum Fahrzeugkonfigurator: SwiftWeniger Verbrauch, noch mehr Spaß
Mit der Einführung der dritten Generation des Swift begann vor fünf Jahren die überaus erfolgreiche Erneuerung von Suzuki. Sein flottes Design und knackiges Fahrverhalten verliehen der ganzen Marke Auftrieb und sorgten dafür, dass der Swift in Windeseile Bestseller-Status errang. Kein anderes Suzuki-Modell durchbrach in so kurzer Zeit die magische Grenze von einer Million verkaufter Einheiten. Nun will das japanische Unternehmen die Erfolgsgeschichte fortschreiben: mit dem neuen Swift, der sich in allen wesentlichen Belangen verbessert präsentiert. Im September 2010 geht die neue Generation des sportlichen Kleinwagens in Deutschland an den Start.
Optisch wurde der Swift dabei nur behutsam weiterentwickelt. Die Grundlagen seiner dynamischen Erscheinung – breite Spur, kurze Karosserieüberhänge, weit außen platzierte Räder – blieben unangetastet und tragen daher weiterhin zum kraftvollen, sportlichen und zugleich sympathisch wirkenden Auftritt bei. Die signifikantesten Modifikationen betreffen das Design von Scheinwerfern und Rückleuchten. Die Abmessungen in Länge, Breite und Höhe wurden ebenfalls nur leicht verändert. Auch die Gestaltung des Interieurs und die logische Anordnung der Instrumente erinnern an den Vorgänger, aber insgesamt überzeugt der Innenraum mit einer noch gelungeneren Materialauswahl sowie einer noch besseren Verarbeitungsqualität. Trotz der kompakten Dimensionen bietet der Swift ausgezeichnete Platzverhältnisse auf den vorderen und hinteren Sitzen und verfügt zudem über ein klassengerechtes Kofferraumvolumen.
Während es also außen wie innen in erster Linie um die Verbesserung im Detail ging, wurde bei der Optimierung von Antrieb und Fahrwerk ein besonders hoher Aufwand betrieben. Konsequenter Leichtbau durch den vermehrten Einsatz hochfester Stähle und modifizierte Motoren tragen zu einer erheblichen Senkung von Verbrauch und Emissionen bei. So benötigt der neue 1,2-Liter-Benzinmotor (69 kW/94 PS) mit der variablen Ventilsteuerung VVT lediglich 5,0 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer, ein Minus von 14 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Die CO 2 -Emissionen sanken entsprechend um 17 Prozent auf 116 g/km. Daneben bietet Suzuki auch einen 1,3-Liter-Dieselmotor mit 55 kW/75 PS an, dessen Verbrauch um 0,3 Liter auf 4,2 Liter je 100 Kilometer gesenkt wurde (CO 2 -Ausstoß 109 g/km). Beide Motorisierungen erfüllen die Abgasnorm Euro 5, der Benziner in der Comfort-Ausstattung ist zudem mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet, wodurch der CO 2 -Ausstoß nochmals auf 113 g/km reduziert wird. Trotz ihrer vorbildlichen Trinksitten unterstreichen die beiden Triebwerke mit ihrer Lebhaftigkeit und Drehfreude den dynamischen Charakter des Swift.
Dazu passt auch das überarbeitete Fahrwerk, das mit neu abgestimmten Querstabilisatoren und Schraubenfedern an der Vorderachse sowie einer überarbeiteten Hinterachse Wankbewegungen der Karosserie in Kurven wirkungsvoller als bisher unterdrückt. Dies führt zu noch mehr Agilität und Stabilität. Das neu entwickelte Lenksystem mit einer direkteren Auslegung vermittelt zusätzliche Lenkpräzision und Rückmeldung. Auch die knackige Schaltung aus dem alten Modell wurde nochmals überarbeitet und bietet jetzt höheren Schaltkomfort. Alternativ zum manuellen Fünfganggetriebe steht beim fünftürigen Benziner auch ein Vierstufen-Automatik-Getriebe zur Verfügung.
In Fragen der Sicherheit bewegt sich der neue Swift ebenfalls auf der Höhe der Zeit. Sieben Airbags – darunter ein Knieairbag für den Fahrer – sind in dieser Fahrzeugklasse selten anzutreffen, auch das elektronische Stabilitätsprogramm ESP gehört zur Serienausstattung. Hinzu kommen viele neue serienmäßige und optionale Komfortmerkmale – etwa ein Motorstartknopf, Höhen- und Längsverstellung für das Lenkrad, Lichtsensor, Komfortblinkfunktion, Schiebedach
und USB-Anschluss – die den Aufenthalt an Bord für Fahrer und Passgiere noch angenehmer gestalten. Mit der Fülle an Neuerungen wird der Swift die Rolle als Vorreiter und Bestseller des Suzuki-Programms weiter ausbauen. Peter Eck/pep